„Auf Augenhöhe miteinander sprechen“ - Junge Union Grafschaft Bentheim und Uwe Fietzek laden das Flüchtlingscafé „Glocke for Friends“ ein

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Gemeinsam mit dem Landratskandidaten der Grafschafter CDU, Uwe Fietzek, traf sich die Junge Union (JU) Grafschaft Bentheim mit den Mitgliedern des Flüchtlingscafés „Glocke for Friends“ am vergangenen Wochenende im „Gecco Gasthouse“ in Nordhorn. Ca. 20 Mitglieder folgten der Einladung und nutzten die Möglichkeit, ihre bisherigen Erfahrungen, die sie in der Grafschaft Bentheim gemacht haben, der JU und Uwe Fietzek an einem großen Tisch in geselliger Runde mitzuteilen.

„Auf Augenhöhe miteinander sprechen“, dies war Fietzek an diesem Nachmittag das wichtigste und nahm mitten zwischen den Gästen Platz. Nachdem die Gesprächsrunde durch Miguel Palstring von der JU eröffnet wurde, hielt auch der Vorsitzende der JU Nordhorn, Kevin Döhe, ein Grußwort. Für ihn ist klar: „das Erlernen der deutschen Sprache ist der Erfolgsweg für Integration“.

Nun ergriff Uwe Fietzek das Wort und stellte sich der gesamten Runde vor. Ihm war sehr daran gelegen, die „Menschen kennen zu lernen, ihre Probleme zu verstehen sowie Missverständnisse und Distanzen abzubauen“. Nachdem er den anwesenden Gästen erklärt hatte, welche Aufgaben ein Landrat übernimmt, bittet er die Leute sich zunächst vorzustellen und „keine Zurückhaltung bei Fragen“ zu haben.

Trotz der vielen unterschiedlichen Geschichten, der Schicksale, die sie erlebt hatten, ob nun Mann oder Frau, ob Afghane, Syrier oder Somalier, stellte man im offenen Gespräch einen Punkt fest, der den Leuten die Integration am schwersten macht: das Erlernen der deutschen Sprache. „Was hilft es, wenn ich Wort und Schrift beherrsche, aber nicht in der Lage bin, mich vernünftig mit meinem Gegenüber zu unterhalten?“, bemerkt ein Syrer. Das Angebot an Sprachkursen sei mehr als ausreichend, aber wenig praxisorientiert und es bestünde Handlungsbedarf.
Hilfreich wären in den Augen einer jungen Mutter auch Anlaufstellen im Jobcenter oder anderen Institutionen, die bei Verständnisproblemen, z.B. Strom- und Heizungsrechnungen, als Ansprechpartner zur Seite stehen. Auch die Mobilität, besonders am Wochenende, sei nicht optimal. Die Busverbindungen sollten stärker ausgebaut werden, denn nicht jeder sei im Besitz eines Autos.

Viele interessante Einsichten konnten die JU und Uwe Fietzek an diesem Nachmittag gewinnen, der viel zu schnell zu Ende ging. Auch nach der Landratswahl möchte Fietzek ähnliche Veranstaltungen wiederholen, denn „es sei wichtig, miteinander zu reden und festzustellen: wo drückt der Schuh?“ Selbstverständlich steht die JU hierfür gerne zur Verfügung und freut sich auf das nächste Treffen.