JU: Notweniger Schritt für Zukunftsfähigkeit - Landes-CDU beschließt Jugendförderung

Die CDU in Niedersachsen hat jüngst auf ihrem Landesparteitag Anfang September einen Antrag zur Stärkung der Jugend und der Frauen für die Kommunalwahlen 2016 beschlossen. Die Aufstellung der Listen zu den Wahlen werden parteiintern beschlossen, nun gibt es neue Vorgaben die ab der kommenden Wahl 2016 gelten. Zukünftig sollen die Wahlvorschläge der CDU-Vorstände unter den ersten sechs Plätzen mindestens einen Kandidaten unter 30 Jahren und je einen Kandidaten unter 40 Jahren berücksichtigen, wovon aber einer auf den ersten drei Plätzen platziert werden soll. Zudem sollen unter den ersten 6 Plätzen mindestens 2 Frauen berücksichtig werden, wovon auch wieder eine unter den ersten drei platziert werden soll. Mit der angestoßenen Parteireform setzt der Landesvorstand der CDU die Weichen für eine zukunftsfähige Partei meint die Grafschafter Junge Union. Vorstandsmitglied Sebastian Hochmann meint: „Es war ein längst notweniger Schritt zur Sicherung unserer Partei gewesen. Auch in der Grafschaft Bentheim ist das Durchschnittsalter bedrohlich hoch in vielen Gemeinden- oder Stadträten. Jetzt stehen verbindliche Vorgaben auf Seiten der Jugend und Frauen um unsere internen Strukturen neu auszurichten und ein reales Abbild der Bevölkerung in den kommunalen Volksvertretungen zu gewährleisten. Die Listenaufstellungen sind daher so wichtig, wenn ein junger, neuer und nicht so bekannter Kandidat ein so genanntes Direktmandat nicht erreicht, immer noch die Möglichkeit hat, über die Liste gewählt zu werden, wenn die Partei an sich ausreichend Stimmen erhalten hat.“ Der Vorsitzende Malte Kramer kündigt an: „Wir werden im kommendem Jahr junge Kandidaten aus unseren Reihen zur Wahl stellen und freuen uns über diesen Rückenwind!“