JU: Eissport langfristig sichern!

Die Junge Union (JU) Grafschaft Bentheim spricht sich dafür aus, die Eissporthalle und damit den Eissport in der Grafschaft langfristig zu erhalten. Dass der Eissport für die nächsten beiden Saisons gesichert ist, ist aus Sicht der JU der erste Schritt in die richtige Richtung. Es muss aber weitergehen!
Für die Grafschafter JU ist die Eissporthalle ein wichtiger Bestandteil des Grafschafter Sportparks. Mit der Eissporthalle hat die Grafschafter Kreistadt ein Angebot, was sich nicht in jeder größeren Stadt findet. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal der Region. Da weiche Standortfaktoren für die Attraktivität einer Region immer wichtiger werden, gilt es nach Auffassung der JU, die Eissporthalle auch langfristig zu erhalten.
Die JU spricht sich aber dafür aus, den Betrieb der Eissporthalle neu zu strukturieren. Um eine renovierte und modernisierte Eissporthalle besser als bisher zu vermarkten, ist es nach JU Auffassung notwendig, diese aus der Verwaltung auszugliedern. Ähnlich wie bei anderen Einrichtungen vom Landkreis und der Stadt Nordhorn hält die JU eine privatrechtliche Gestaltung für sinnvoll. Wünschenswert wäre es zudem, wenn neben dem Landkreis als Eigentümer auch die Stadt Nordhorn in ein solches Modell einsteigen würde. Möglich wäre es aus Sicht der JU auch, private Investoren, die Eissportvereine und weitere Kommunen in das Konzept einzubeziehen.
Die Kommunalpolitik muss bei solch wichtigen Projekten für unsere Region Hand in Hand arbeiten. Anscheinend geht dies leider nur, wenn die Gebietskörperschaften entsprechend beteiligt werden. Zu oft haben Landkreis und Stadt in der Vergangenheit wenn nicht gegeneinander dann zumindest nicht miteinander gearbeitet. Aus Sicht der JU kommt es hierbei viel zu oft zu Kirchturmdenken und Neiddebatten. Dabei wir oft vergessen, dass Nordhorn als Grafschafter Kreisstadt und als unser Mittelzentrum auch für die anderen Kommunen Funktionen wahrnimmt und insbesondere für die Attraktivität unseres Landkreises von großer Bedeutung ist!
Für die JU ist allerdings klar, dass sich ein solches Konzept nur auf die zukünftigen Betriebskosten beziehen kann. Die zu Modernisierung erforderlichen Investitionen sollten durch den Landkreis getragen werden. Als bisherigen Eigentümer oblag ihm die Aufgabe die Eissporthalle an den technischen Stand anzupassen ohnehin.