JU: Demographie in Deutschland nutzen - Ende der Naziherrschaft und der deutschen Teilung gedenken

Die Junge Union (JU) Grafschaft Bentheim ist mit ihren rund 250 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation im Landkreis Grafschaft Bentheim. Neben den aktiven Mitgliedern im Alter zwischen 16 bis 35 Jahren besteht seit vielen Jahren ein aktiver Freundes- und Fördererkreis (FFöK) aus ehemaligen JU´lern, Interessierten und Freunden der jungen Christdemokraten. Traditionell verreisen alle Mitglieder einmal im Jahr. Neben politischen Inhalten und kulturellen Ausflugszielen steht vor allem der Austausch zwischen den Generationen dabei im Fokus. In diesem Jahr fuhren die Teilnehmer im Alter von 18 bis 85 Jahren für drei Tage in die Bundeshauptstadt Berlin. „In 2015 jähren sich gleich zwei wichtige Ereignisse: Zum einen wurde Deutschland vor 70 Jahren von der Naziherrschaft befreit und zum anderen konnten wir vor 25 Jahren die deutsch-deutsche Wiedervereinigung feiern. Dies haben wir zum Anlass genommen ein Programm auszuarbeiten, dass auf diese Jubiläen hin ausgerichtet ist. Uns war wichtig, die Bedeutsamkeit dieser Ereignisse herauszustellen“ äußerte sich Hermann Poorthuis, Vorsitzender des FFöK.
Neben den politischen und kulturellen Programmpunkten blieb viel Zeit zum Austausch zwischen allen Teilnehmern. Sebastian Hochmann, Vorstandsmitglied der JU, meint: „Der Austausch unter den Teilnehmern ist eines der Hauptziele dieser Fahrt. Oft reden wir in Deutschland negativ über die kommenden und aktuellen demographischen Prozesse. In unseren Augen sollten wir diesen Prozess als gegeben ansehen und den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen. Wir verfügen über ein großes Pfund an Politik- und Lebenserfahrung. Wir, die Jüngeren, können aus den Erfahrungen und Ratschlägen der Älteren doch nur lernen. Auf der anderen Seite sind die Hinweise und Ideen sehr hilfreich. Keine Generation steht für sich in der Gesellschaft. Wenn wir im ständigen Dialog miteinander bleiben, kann jede Altersgruppe davon nur profitieren. Mit dieser Fahrt versuchen wir einen kleinen Beitrag dazu zu leisten und das nicht ausschließlich nur auf politischer Ebene.“
Auch im kommenden Jahr soll eine Fahrt angeboten werden äußerten sich alle Vertreter beim gemütlichen Ausklang bei einer Spreerundfahrt in Berlin dazu.