JU: „Kinderlärm ist Zukunftsmusik“

Mit Unverständnis kritisiert die Junge Union (JU) Grafschaft Bentheim die Äußerung des stellvertretend en Bundesvorsitzenden der Senioren Union Leonhard Kuckart. Dieser hatte Kinderlärm mit den Geräuschen eines Presslufthammers verglichen und gefordert, Kitas nicht in Wohngebieten anzusiedeln. Aus Sicht der Jungen Union ist es darf eine solch unverschämte Diskriminierung von Kindern nicht geben. „Kindertagesstätten, Kindergärten und Spielkreise gehören für uns genauso ins Stadt- bzw. Ortsbild wie der Spiel- oder Bolzplatz“ so Arne Helweg, Kreisvorsitzender der Grafschafter JU. „Kinderlärm ist Zukunftsmusik“ so Helweg weiter. Angesichts der massiven Auswirkungen des demographischen Wandels sollte auch Herr Kuckart sich eher mehr Kinderlärm in den Städten und Gemeinden wünschen, heißt es in der Presseerklärung der JU.

„Es ist schon traurig, dass Kinderlärm immer wieder Gegenstand solcher Aussagen oder Gerichtsprozessen ist“, erklärt auch Kristian Dzienus, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender. Im Bundesimmissionsschutzgesetzes wird Kinderlärm mit Industrielärm gleichgesetzt. Die Initiative des Bundesumweltministers Norbert Röttgen begrüßen wir daher ausdrücklich, diesen Zustand zu ändern, damit es künftig nicht mehr zu Gerichtsprozessen wegen spielenden Kindern kommen kann.

Die JU ist sich sicher, dass die Zukunft nur gemeistert werden kann, wenn auch in diesem Bereich Kinder- und Familienfreundlichkeit in den Mittelpunkt gerückt werden. Dazu gehören für die CDU-Nachwuchsorganisation neben der raschen Beendigung der Diskussion im Kinderlärm auch der Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder und Kleinstkinder. „Kinder sind die Zukunft und es ist mehr als Recht wenn sie beim Spielen und herumtollen ihrer puren Lebensfreude Ausdruck verleihen“ so Helweg und Dzienus abschließend.